Groß trifft Klein*

21/12/2018

*(Kooperation)

 

"Lektion Nr. 20: Glück ist eine Sichtweise auf die Dinge."

Francois Lelord

 

 

Am dritten Adventswochenende kam im LiLaLauneHaus zwischen all dem Jubel und Trubel endlich ein bisschen vorweihnachtliche Stimmung auf.

 

 

Wir konnten nach einer fröhlichen Hausparty am Freitag Abend seit langem wieder ausschlafen, gemütlich frühstücken und ein wenig plappern bei Kaffee vom LiLaLaunePapa, frisch gepresstem Orangensaft und einem leckeren Spiegelei – gemütlicher kann ein Wochenende kaum losgehen.

 

An jenem Morgen stand uns vieren der Sinn nach einem frisch geschlagenen, duftenden, buschigen Bäumelein. Der Hofladen auf dem Lande hatte neben ein paar bezaubernden Nordmanntannen noch ein paar Leckereien zu bieten. Zu warmem Glühpunsch und geräucherter Forelle sagen wir nicht nein.

 

 

Die Jungs knabberten derweil am Stockbrot herum und flitzten um die Feuerschalen, um sich aufzuwärmen. Hatte ich erwähnt, dass es bitterkalt geworden ist drauß vorm Walde? Brrrrrr….. Schnell noch eine heiße Waffel hinterher!

 

 

Zum Selbersägen waren unser Finger nach der kleinen Hofweihnachtsfeier viel zu kalt. Zum Glück hatten sich die Kinder schnell in ein ganz prächtiges Bäumchen verliebt. „Den nehmen wir zu uns nach Haus!“

 

 

Gut, dass die LiLaLauneOma um die Ecke wohnt. Die hatte doch tatsächlich ein Feuerchen im Ofen und eine kleine Adventsüberraschung vorbereitet. Hm.

 

 

Der LiLaLauneOpa ist gerade – dank WM in London - im Darts-Fieber und hat die Enkel gleich mit angesteckt. Ich glaube, ich habe ihn etwas von einer Revanche an Weihnachten sagen hören…

 

 

Daheim gab es für alle ein warmes Bad und ein gutes Buch… zu spießig? Ganz klar: nein!

 

Am Sonntag Morgen sah unser Block wie gepudert aus. Die Kinder waren schneller in ihren Schneeanzügen, als ich gucken konnte. Wenn schon, denn schon. 

 

 

Nach getaner Arbeit darf ja auch der warme Tee nicht fehlen.Aber wer Schnee schaufelt, wie ein Großer, hat danach auch großen Hunger. Da ging es zum Frühstücken spontan zum Amerikaner um die Ecke. Der hatte ja auch mal Lektüre in der Leckerbox. Kann man mal machen. Ihr wisst schon, was ich meine…

 

 

Einen Schneemann haben die Männer noch gebaut. Ich hab meinen Mausi selten so stolz gesehen. Die beiden konnten sich förmlich in die Augen sehen.

 

 

Ausgepowert, satt und etwas erholter haben wir uns den lustigen Weihnachtsmuffel in unserem gemütlichen Kleinstadtkino angeschaut. Otto spricht die Rolle einfach fantastisch und die Jungs mussten ganz laut loslachen, als der Elch…

 

Von meinem Vorschlag, am Abend gemeinsam Lasagne zu kochen, waren die Kinder nicht so begeistert. Aber mit ein paar Tricks aus der Überredungskiste („Dann bleibt ihr eben hungrig! Basta!“) konnte sich wenigstens der Große dazu durchringen, dass Gemüse zu häckseln. Beim Essen waren dann wieder alle dabei und das Wochenende mal wieder viel zu schnell vorüber. Die Zeit verfliegt, wenn man Spaß hat, nicht wahr?

 

 

Bevor es ins Bett ging, blieben noch ein paar Fragen zu klären, die schwer auf den kleinen Herzen lagen: „Mama, wie fliegen Rentiere? Und welches Multispezialwerkzeug braucht der Weihnachtsmann, um in die Häuser zu kommen? Wie bezahlt der Weihnachtsmann die Geschenke? Wann fahren wir mal wieder Karusell?“ Oder der Klassiker: „Kann ich mir noch was nachwünschen?“

 

 

Was wissen wir Erwachsenen eigentlich noch von der Weihnachtszeit? Wie es für diejenigen ist, für die der Zauber wirklich geschieht? Und geht es uns sonst nicht genauso? Weihnachten ist doch nur ein gutes Beispiel dafür, wie uns der Zauber des Alltags immer häufiger verloren geht. Weil wir Verpflichtungen haben, zu hohe Ansprüche an uns stellen, voreingenommen handeln oder einfach unachtsam sind. Ich für meinen Teil vergesse manchmal sogar, richtig Luft zu holen.

 

 

Dann bin ich dankbar, wenn mich jemand dran erinnert, wieder das Kind in mir zu wecken. Zwei niedliche, kleine Kuscheltiere im Waschbärkostüm, die mir zeigen, dass meine „Erwachsenenkeit“ viele Dinge einen Tick zu ernst nimmt und dass es oft die kleine Welt ist, die wirklich glücklich macht. Zwei, die mir zwischendurch zurufen: „Kitzel mich mal!“

 

 

Wenn es außerdem jemand versteht, neue Sichtweisen in Bilder zu verpacken, dann ist es die Künstlerin Yang Liu. „Groß trifft Klein“ trifft den Nagel auf den Kopf und zudem den Schmunzelmuskel im Gesicht gestandener Eltern - und natürlich auch Kinder.

 

 

Ironie und ein scharfer Beobachtungssinn machen das kleine Büchlein perfekt zum Schmökern und Lachen und führen ganz bestimmt zu verständigem Nicken an der Familientafel. Und ich bin mir sicher, ihr findet euch in dem ein oder anderen Bildchen wieder. Vielleicht spielt es dann mit eurer Sichtweise. Im besten Fall macht es euch sogar ein bisschen: glücklich!

 

 

Ich wünsche euch allen - ob groß oder klein - ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! - Ho Ho Ho!!!

 


PS: Wer nun auch Lust bekommen hat auf das kleine Büchlein der bekommt nun die Chance, eines zu gewinnen! Dazu müsst ihr einfach die richtigen Antworten auf die Adventsrätsel der LiLaLauneOma finden: "Welcher Bus kann nicht fahren?" Und: "Wer hat einen Kamm und kämmt sich nicht?" - Knifflig was? 

Wenn ihr es wisst - ich wette, ihr kriegt es raus - dann schickt mir eine Mail an "lilalaunemama@gmail.com" und mit etwas Glück könnt ihr in den Weihnachtsferien ein wenig kichern und schmökern...

 

 

 

 

 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload