Sinken, sank, versunken... Schlittenfahrt und Kuchen!

10/01/2017

Winter + Schnee + Kinder = Schlittenfahren. Wir lieben es und wir machen es, sooft es geht. Zum Glück gibt es bei uns im Odenwald genügend Hügel. Wer die Herausforderung sucht, geht zum Katzenbuckel, einem erloschenen Vukan (wow!). Man rodelt dann zwar nicht die ganzen 626 m hinab, aber man fährt schon ein Weilchen non-stop. Schwierigkeitsgrade frei wählbar...

 

 

 

Ja, unter der Kuscheldecke in der Schlittenmitte ist der Mausi versteckt. Die Decke muss immer mit, wie das Schnuffeltuch bei Linus von den Peanuts... Wer unten ist, muss auch wieder hochziehen. Oder sich hochziehen lassen. "Schneller Papa!!"

 

 

Es muss aber nicht immer die Abfahrt vom höchsten Berg im Odenwald sein. Nach dem Kindi geht es ab in die Schneestiefel und mit Kindern und Kumpel in die Felder hinterm Haus. Wer sich auskennt, findet die ein oder andere "schwarze" Schlittenpiste...juhu!

 

 

 

Dann ein Wettrennen:

 

 

Glaubt bloß nicht, ich würde mir das entgehen lassen!!

 

 

Wer einen Nachmittag lang mit den Kids bergauf und bergabgefahren ist, hat danach Kuchenhunger. Ich schulde euch vom letzten Blogeintrag noch ein Rezept, das von dem versunkenen Apfelkuchen mit Schneegestöber drauf.

 

 

Ich wollte euch das Rezept auf keinen Fall vorenthalten, nein, ich wollte euch nur zeigen, wie wandelbar dieser Kuchen so ist. Ganz nach dem Motto: ein Teig, viele Kuchen...schaut mal:

 

 

Als ich heute morgen aus dem Fenster sah, in den verschneiten Himmel, war am Horizont ein kleiner rosa Schimmer zu sehen. Ein hauch von Sonnenschein. Mit den vielen Schneeflocken vor meiner Nase sah alles aus wie eine kleine Prinzessinnen-Traumwelt in zartrosa. Schön. Nun backen wir unseren versunkenen Apfelkuchen verkleidet als Kuchenprinzessin mit versunkenen Kirschen, in zartrosa. Sieht beinahe aus wie ein rosa Donut. Ist aber ein Kuchen. Einer, der schnell weggeht...

 

Zum Nachbacken braucht ihr für beide Kuchen jeweils:

 

150 g weiche Butter oder Margarine

1 Prise Salz

150 g Zucker

3 Eier (M)

250 g Mehl

1 großer TL Weinsteinbackpulver

 

2-3 Lieblingsäpfel und eine Hand voll Zucker

 

oder

 

ein kleines Glas Schattenmorellen

100 g Puderzucker

2-3 EL Kirschsaft

 

 

Die Zubereitung geht dann so:

 

Die Butter und den Zucker mit dem Mixer mind. 5 min lang schaumig schlagen. Danach die Eier nacheinander unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren. Den Teig in eine gut gefettete Springform (26 cm Durchmesser) füllen.

 

Für den versunkenen Apfelkuchen schält und halbiert ihr 2-3 Lieblingsäpfel, ritzt die Apfelhälften an der Außenseite leicht ein und setzt diese mit der gewölbten Seite nach oben auf dem Teig aus. Danach kommt noch eine kleine Hand voll Zucker über den Teig und dann ab in den Ofen.

 

Für den versunkenen Kirschkuchen lasst ihr ein Glas Schattenmorellen gut abtropfen. Fangt den Saft dabei auf. Den braucht ihr für den Guss. Die Schattenmorellen verteilt ihr dann liebevoll auf dem Teig, ganz nach Lust und Laune.

 

Die Kuchen brauchen im Ofen auf der mittleren Schiene bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 35-40 min.

 

Den Apfelkuchen bestäubt ihr nach dem Auskühlen mit gaaanz viel Schneegestöber.

Den Kirschdonut, eh, Kirschkuchen bepinstelt ihr mit einer Mischung aus 100 g Puderzucker und 2-3 EL Kirschsaft.

 

Bin gespannt, welcher euer Liebling wird. Vielleicht findet ihr ja auch weitere Zutaten in eurem Vorratsschrank, die noch in den Kuchen dürfen: Schokodrops, Nüsse oder am liebsten alles gemischt?

 

Viel Spaß beim Nachbacken...ich geh jetzt mal ins Bett und träume vom Schlittenfahren und vom rosa Himmel... oder vom lilalaunenen!

 

 

 

 

 

 

 

 

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