Drum schenke mit Bedacht!

17/12/2016

 

Vom Schenken

 

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

 

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

 

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk - 
Du selber bist.

 

(Vom wunderbaren) Joachim Ringelnatz

 

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Weihnachten ist bei uns das Fest der Geschenke. Wir kaufen Geschenke, wir basteln Geschenke, wir verpacken Geschenke, wir bekommen Geschenke und natürlich verteilen wir auch Geschenke. An Leute, die wir gern haben und an diejenigen, denen wir gerne Danke sagen wollen. Danke für die stets freundlich zugestellten Briefe und Pakete, für die ordentliche Müllabfuhr oder für die herzliche Betreuung unserer Kinder.

 

In diesem Jahr haben wir kleine, süße Engel gebastelt. Engel gehen schließlich immer.

 

 

Ich habe schon Engel in Aktion erlebt. Die sahen zwar nicht so aus, wie unsere Mitbringsel, aber sie haben ein besonders gutes Gefühl hinterlassen. Sie haben uns Suppe gekocht, als wir krank waren, sie haben unseren Wasserhahn repariert, als der kaputt war und sie haben ein offenes Ohr geschenkt, als es nötig war. Alles Engelsleistungen, finde ich. Und da sag mal einer, Engel gibt es nicht.

 

Die folgenden kleinen Englein kann man nicht nur sehen, man kann sie sogar schmecken. Schließlich bringen sie noch zuckersüße Plätzchen mit. Die Bastelei geht schnell von der Hand und es braucht nicht viel Material…

 

Man nehme:

 

 

Halt! Da fehlt noch was:

 

 

Dann füllt man die Plätzchen in die Tüten und malt die Gesichter und das Kleid. Acrylfarbe und Fasermaler haben hier gut funktioniert.

 

 

Zum Schluss kommt die Frisur und voila! Fertig sind die süßen Engelchen.

 

 

Nicht zu verwechseln mit süßen Bengelchen!

 

 

Die Engelchen fliegen nächste Woche als kleiner Weihnachtsgruß zu vielen neuen Besitzern.

Bleibt nur zu sagen: Engelein, Engelein fliegt…..

 

 

 

 

 

 

 

 

PS: Wenn das Gedicht von Joachim Ringelnatz stimmt, dann wäre ich ja ein…hihihihi!

Ach, lassen wir das!

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